Willkommen in Oberwälden


Zwei Schneemannfiguren mit roten Mützen die sich lächelnd anschauen

Die Dorfgemeinschaft wünscht

allen ein gutes neues Jahr

 

Flecka-Post

Hallo liebe Mitglieder und Freunde der Dorfgemeinschaft,

 

bevor sich das Jahr auf das Ende zu geht, möchten wir Euch nochmal mit einer Flecka-Post die Weihnachtstage verschönern. Noch sieben mal schlafen, dann ist Weihnachten. Auch auf diesem Weg möchten wir allen schöne und erholsame Weihnachtsfeiertage wünschen.

Und wer möchte kann das Jahr mit dem Silvesterfeuer auf Kolbs Wiese ausklingen lassen und das neue begrüßen.

 

Hier klicken für die Flecka-Post Ausgabe 37.

 

Wie sehen uns….


Weihnachtsmarkt in Oberwälden

Verkaufsstand der Dorfgemeinschaft auf dem Weihnachtsmarkt. Vitrine mit Broten, dahinter zwei lachende Verkäuferinnen in jeweils einem Brot in der Hand.

Seit 11 Uhr ist der Oberwälder Weihnachtsmarkt eröffnet. Am Stand der Dorfgemeinschaft gibt es das gestern gebackene Holzofenbrot für Fünf Euro pro Laib. Nach gut 100 Laiben ist aber Schluß. Wer also sicher ein Brot haben möchte, sollte rechtzeitig kommen.


Brot backen für den Weihnachtsmarkt

Am Oberwälder Weihnachtsmarkt wird es auch dieses Jahr wieder Holzofenbrot von der Dorfgemeinschaft zum kaufen geben. Haute, am Samstag vor dem Weihnachtsmarkt werden sie im Backhäusle den ganzen Tag über gebacken. Drei Öfen werden dazu angefeuert. Knapp 50 Brote lieferte der erste Ofen. Der Weihnachtsmarkt morgen beim Gasthaus Lamm in der Schillerstraße kann also kommen.

Ein Brot wird mit dem Holzschieber aus dem Ofen geholt

Bredla backa em Backheisle

Früher, als man noch nicht in jedem Haus einen eigenen Backofen hatte, war es üblich, die Gutsla (manche sagen auch Bredla) gemeinsam im Backhaus zu backen. Der Ofen wurde angeheizt, und jeder konnte seine Gutsla mitbringen und im Backhäusle backen. Diese alte Tradition sollte dieses Jahr wieder ins Leben gerufen werden. Zum Anlass wurde das Brotbacken für den Oberwälder Weihnachtsmarkt genommen. So wurde am Vorabend einfach schon mal ein Ofen an gefeuert. Acht Bleche mit Gutsla fanden ihnen Weg um gemeinsam im Ofen gebacken zu werden. Wer dieses Jahr keine Zeit hatte ... auch nächstes Jahr ist ja wieder Weihnachten.


Heute schon an morgen denken - Erste Hilfe Kurs der Dorfgemeinschaft

Zwei Beatmungspuppen liegen auf dem Boden, jeweils eine Person kniet dahinter und übt Herz Lungen Wiederbelebung

Unter dem Motto „Heute schon an morgen denken“ fand am 02.11.2019 der lange angekündigte Erste-Hilfe-Kurs der Dorfgemeinschaft statt. Denn, ob im Beruf, in der Schule, im Vereinsleben oder für den Führerschein, ein aktueller Erste-Hilfe-Kurs kann nie schaden! 

 

Es trafen sich 18 Teilnehmer im Stuckschlössle - von Jugendlichen bis zu Rentnern war das ganze Altersspektrum vertreten. Während es für die jungen Teilnehmer der erste Kurs war, wollten die älteren ihre - oft schon jahrzehntealten - Kenntnisse auf den neusten Stand bringen. Unser Ausbilder Markus Braun von den Johannitern nahm uns mit auf eine „Lernreise“ durch die verschiedenen Inseln der Erste-Hilfe. Erste Diskussionen gab es schon, als wir eigenständig festlegen sollten: Wie gehe ich vor, wenn ich auf einen Notfall stoße?

 

Erstaunt stellten wir fest, wie wichtig meine Sicherheit als Ersthelfer ist:

Sehen: Was finde ich vor?

Schützen: Eigen- und Fremdsicherung

Retten: aus dem Gefahrenbereich

Prüfen: der lebenswichtigen Funktionen

Notruf: die 5 W‘s

Helfen: Erste-Hilfe-Maßnahmen

das PAKET: Was immer wichtig und richtig ist.

 

Erste Hilfe heißt Zupacken. So gab es auch keine graue Theorie, sondern Zeit für Fallbeispiele und praktische Übungen. Damit können wir selbstständig in allen kleinen und großen Notfällen helfen und „Lebensretter“ werden. Das Wichtigste stand im Mittelpunkt: Praxis! 

 

Um die nötigen Handgriffe jederzeit abrufen zu können, konzentrierten wir uns auf einen „Sixpack“ der Ersten Hilfe: Welche sechs Leitsymptome finde ich vor? Was sind die dazu passenden praktischen Maßnahmenpakete? 

Nicht erweckbar: Stabile Seitenlage, Helmabnahme

Keine Atmung: Herz-Lungen-Wiederbelebung

Probleme in der Brust: z. B. Herzinfarkt

Verletzungen: Stillen bedrohlicher Blutungen

Probleme im Kopf: z. B. Schlaganfall

Probleme im Bauch: z. B. Vergiftung

 

Da Können bekanntlich von Kennen kommt, mussten wir selber ran. In verschiedenen Trainingsstationen konnten wir ausprobieren und trainieren. Wie funktioniert die stabile Seitenlage? Wie geht die Helmabnahme? Wie macht man einen Druckverband? Dann wurde es anstrengend bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung mit 30 x drücken und 2 x beatmen. Am besten nimmt man hierzu den Takt des Songs „Staying alive“. Außerdem lernten wir die Funktionsweise eines AED-Gerätes, volkstümlich Defibrillator genannt, kennen.

 

Immer wieder kamen wir auf das PAKET zurück: Prüfen der lebenswichtigen Funktionen, Notruf erledigt, Eigenwärme erhalten und Trösten, trösten, trösten. Auch umstehende Personen kann man mit diesen Maßnahmen beauftragen.

 

Wir lernten Erste Hilfe aus verschiedenen Blickwinkeln kennen. Mit viel Spaß spielten wir abwechselnd den Betroffenen, den Helfenden, den von außen Beobachtenden, um im Notfall besser und angstfrei reagieren zu können. So haben wir den nötigen Mut bekommen, einem Verletzten tatsächlich zu helfen. Unser Trainer gab uns dabei manchen praktischen Tipp.

 

Er beantwortete auch alle unsere Fragen: Darf man den Helm abnehmen? Darf man einem Verletzten gegen seinen Willen helfen? Wie ist die rechtliche Situation, falls man etwas falsch macht.

Zum Schluss wurden wir als einsatzbereite „Lebensretter“ verabschiedet und können sagen: „Ja, ich kann und mache das im Notfall!“ 

 

Wer wollte, konnte sich zum Abschluss des Tages noch in der „Krone“ zusammensetzen und das Gelernte Revue passieren lassen. Wir freuen uns, dass wir schon Anfragen haben für eine Auffrischung der Erste-Hilfe-Kenntnisse in zwei Jahren.