Mostprämierung

Erfolgreiche 17. Mostprämierung in Oberwälden

Nachdem die Mostprobe letztes Jahr wegen zu wenig Obst ausfallen musste, galt es dieses Jahr 22 Möste zu bewerten. 24 Testerinnen und Tester fanden sich im gut gefüllten Stuckschlössle zur 17. Oberwälder Mostprämierung ein um die eigenen und anderen mitgebrachten Möste kritisch zu bewerten. Manfred Bühler, Vorstand der Dorfgemeinschaft, freute sich, dass wir nach dem Pausenjahr ohne Obst trotzdem wieder ein volles Stuckschlössle haben und über 20 Möste den Weg nach Oberwälden gefunden haben. Die neutralen und anonymisiert nummerierten Flaschen machten die Runde und es wurde fleißig gefachsimpelt.

 

So verschieden die Geschmäcker sind, so verschieden waren die Ansichten: „Den dät i jetzt em Bsuach et obedengt nostella“ war genauso zu hören wie auch „Von dem dät i au glei a Kischdle mitnemma“„Mr hot alle drenga kenna, a richtig schlechter war et drbei". Mancher Gaumen brauchte mehrere Anläufe um sich ein Urteil zu bilden: „I brauch dr 15er nommol, bei dem war i mir net sicher“. Nach gut zwei Stunden konnte aber ausgewertet werden, alle Flaschen waren fast leer. Je Most konnten maximal fünf Punkte verteilt werden und maximal 50 Punkte insgesamt. Manchmal war’s gar nicht so leicht, „dr 3er und dr 7er schmeckat eigentlich ziemlich ähnlich“, ein eindeutiges Ergebnis gab's aber dennoch.

 

„Drei Teile Sommeräpfel und ein Teil Gelbmöstler Birne“ führten mit 80 Punkten zum Siegermost, dem Most Nr. 11 von Waltraut Prager aus Wangen. Auf den 2. Platz schaffte es Most Nr. 15 von Manfred Bühler mit 79 Punkten. Auch Manfred Bühler hat auf gemischte Apfelsorten und ein zehntel Schweizer Wasserbirne gesetzt. Platz 3 mit ebenfalls 79 Punkten geht an den Most Nr. 12 von Christel Mühlhäuser bzw. ihren Vater Wagner. Auch er hat sich nicht alleine auf den Apfel verlassen, ihm kam auch noch die Oberösterreicher Birne ins Fass. Den Gewinnerinnen und Gewinnern dürfen sich über das super Abschneiden ihrer Möste und je einen Gutschein von der Gärtnerei Bazle freuen - wir gratulieren recht herzlich.

 

Zwischendurch gab's die schon traditionellen runden Wecken vom Stäffelesbeck und Käsewürfel, die restlichen Flaschen wurden noch geleert und gegen Viertelzwölf ging der gesellige Abend zu Ende. Manfred Bühler und das Mostproben-Team der Dorfgemeinschaft bedanken sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Danke für’s kommen, Most mitbringen und bewerten, genießt Eure Möste. Wir hoffen auf ein weiteres gutes Obst-Jahr, damit’s auch 2020 wieder eine Mostprämierung gibt.

Die Ergebnisse im Detail:

  1. Waltraut Prager, Nr. 11, Wangen
  2. Manfred Bühler, Nr. 15, Oberwälden
  3. Christel Mühlhäuser und Walter Wagner, Nr. 12, Oberwälden
  4. Wolfgang Seitz, Nr. 22 Jahrgang 2018, Unterböhringen
  5. Jürgen Prager, Nr. 3, Wangen
  6. Manuel Prager, Nr. 6, Wangen
  7. Anne Allmendinger, Nr. 2, Wangen
  8. Albert Clement, Nr. 10, Wangen
  9. Janina Volenik, Nr. 5, Wangen
  10. Wolfgang Seitz, Nr. 21 Jahrgang 2017, Unterböhringen
  11. Klaus Uebele, Nr. 19, Wangen
  12. Klaus Uebele, Nr. 17, Wangen
  13. Tobias Uebele, Nr. 16, Wangen
  14. Harald Steiner, Nr. 1, Wäschenbeuren
  15. Joachim Doring, Nr. 8, Heiningen
  16. Walter Seybold, Nr. 14, Uhingen
  17. Roland Herbst, Nr. 13, Wangen
  18. Tobias Uebele, Nr. 18, Wangen
  19. Herbert Uebele, Nr. 20, Oberwälden
  20. Daniel Herbst, Nr. 4, Wangen
  21. Daniel Herbst, Nr. 9, Wangen
  22. Anne Allmendinger, Nr. 7, Wangen

 

Fotos: Karl-Heinz Bantzhaff, Text: Thomas Bantzhaff


Mostprämierung 2017

Zur 16. Mostprämierung der Dorfgemeinschaft Oberwälden war aufgerufen.  Am Freitag, den 10. Februar traf man sich im Dorfgemeinschaftsraum in Oberwälden. Schon während des Aufbaues kamen die ersten Teilnehmer mit ihren Mostproben an. Und es schien fast kein Ende zu nehmen. So stellten sich in diesem Jahr 31 Probannten der kritischen Prüfung. Nach der Begrüßung und Bekanntgabe der Regularien zur Bewertung durch unseren Vorstand Manfred Bühler konnte mit dem Probieren der einzelnen Möste begonnen werden. Damit sich der Gaumen zwischen den verschiedenen Proben immer wieder regenerieren konnte gab es Käsewürfel, Runde Wecken vom Stäffelesbeck und Butter. Es entwickelte sich eine sehr anregende Runde bei der Betrachtung der einzelnen Möste. Der isch aber recht sauer oder aber auch zu süß oder trüb. Alles wurde genauestens in Augenschein genommen und auf dem Bewertungsbogen vermerkt, um die einzelnen Proben mit Punkten zu versehen. 5 Punkte pro Most und eine Gesamtpunktezahl von maximal 50 konnte jeder Juror vergeben.   Nachdem alles durchprobiert war und die Punkte zugeteilt waren, ging es an die Auswertung. Die Punkte der 30 Juroren wurden für jeden Most aufaddiert und so ergab sich dann der Sieger mit der höchsten Punktezahl. Bis das Ergebnis feststand, wurde noch  kräftig zwischen den Teilnehmern diskutiert, welche Nummer wohl am besten abgeschnitten hat, oder welcher wahrscheinlich gar keine Chance hatte. Dann war es endlich soweit, das Ergebnis stand fest.

 

Manfred Bühler zusammen mit Sabine Frank übernahm die Siegerehrung. In diesem Jahr ist es keinem Oberwälder Most gelungen, aufs Treppchen zu kommen.

 

Der 3. Platz mit einer Urkunde und einem Gutschein von 10 € der Fa. Bazle ging nach Wangen an Herrn Klaus Uebele.

 

Der 2. Platz mit Urkunde und einem Gutschein über 15 € der Fa. Bazle ging nach Maitis an Herrn Christoph Schleicher.

 

Der 1. Platz und diesjährige Sieger mit Urkunde und Gutschein über 20 € der Fa. Bazle ging nach Unterböhringen an Herrn Wolfgang Seitz.

 

So war es doch ein riesen Ereignis, das zwischenzeitlich wie man an den Teilnehmern sehen konnte, weit über die Grenzen Wangen und Oberwäldens hinausreicht. Von Uhingen, Holzhausen, Ebersbach, Schlat, Rechberghausen, Wäschenbeuren, Maitis ja sogar bis Unterböhringen reichte das diesjährige Teilnehmerfeld. Hier dann das Siegerpodest mit den diesjährigen Gewinner der 16. Oberwälder Mostprämierung zusammen mit Vorstand Manfred Bühler und Sabine Frank, die die Urkunden überreichten.

Im Anschluß wurde dann noch kräftig nachdiskutiert. So verging der Abend doch recht schnell und die Letzten verabschiedeten sich dann nach Mitternacht.

 

Die Dorfgemeinschaft möchte sich bei allen Teilnehmern der diesjährigen Mostprämierung ganz herzlich für ihr Kommen bedanken und erwarten, dass sie sich im nächsten Jahr wieder der Konkurrenz stellen werden.

 

Text und Bilder Karl-Heinz Bantzhaff